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9 Anzeichen, dass dein Mindset dringend ein Update braucht

Studien zeigen, dass wir Menschen jeden Tag etwa 40.000 bis 60.000 einzelne Gedanken haben. Davon sind durchschnittlich nur 3 % positiv, 24 % negativ und der Rest ist somit irgendwo im neutralen Bereich einzuordnen. Anders gesagt kommen auf jeden positiven Gedanken acht Negative. Steht ein Mensch unter Stress, dann steigt der Anteil der negativen Gedanken laut Wissenschaftlern drastisch an – und zwar auf 70 % und mehr. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass sich bis zu 95 % der täglichen Gedanken ständig wiederholen. Das sind natürlich sehr bedenkliche Zahlen, die beweisen, dass die meisten Menschen Gefangene ihres Denkpalastes sind.

 

Wie kannst du nun konkret herausfinden, ob auch du betroffen bist?

In diesem Blog werden 9 Anzeichen erläutert, die dir dabei helfen herauszufinden, ob dein Mindset dringend ein Update braucht.

 

1.) Du identifizierst dich mit deinen Gedanken und schenkst deinen Gedanken (blinden) Glauben 

Was ist überhaupt ein Gedanke? Ein Gedanke kann sich in verschiedenen Formen manifestieren, z.B. in Form von Ursachenanalysen, Vorhersagen, Einschätzungen, Beschreibungen, Vergleichen, Warnungen usw. Ein Gedanke kann „wahr“ sein, ist es aber bei weitem nicht immer!

Wenn du dazu neigst, einen Gedanken für wahr zu nehmen und ihm zu glauben – nur, weil er dir gerade in den Sinn kommt, dann ist das eine Gewohnheit, die sich auf Dauer destruktiv auf dein Leben auswirken wird.

Zeit für ein Update!

 

2.) Vertraute, immer wiederkehrende Gedankeninhalte 

Ein Gedanke, der bereits einmal gedacht worden ist, hat die Tendenz, wiederzukehren und sich zu wiederholen. Im worst case kann das auf Dauer zu einem penetranten Gedankenkarussell führen, das dich belastet und das kaum loszuwerden ist.

Achte also auf den Inhalt deiner Gedanken und bemühe dich zu erkennen, wenn dir Gedanken in den Sinn kommen, die sich vertraut anfühlen, weil du sie schon etliche Male gedacht hast. Wenn du dich in diesem Anzeichen wiedererkennst, dann ist dies ein Beweis dafür, dass deine Gedanken ein Eigenleben entwickelt haben und dich im Griff haben.

 

3.) Du kämpfst mit deinen Gedanken und bist unfähig, sie loszulassen 

Ertappst du dich häufiger dabei, wie du mit deinen Gedanken kämpfst – in der Hoffnung, sie loszuwerden, indem du dir verzweifelt an den Kopf fasst oder versuchst, dich erfolglos abzulenken? Meistens enden solche Kämpfe gegen Gedanken mit einem klaren Sieg der penetranten Gedanken. Je mehr du gegen diese Gedanken kämpfst, desto aufdringlicher und „klebriger“ bzw. dominanter scheinen sie zu werden. Zeit, den Kampf zu beenden um eine neuartige und einfache Art des Umgangs mit Gedanken zu lernen!

 

4.) Ständiges ununterbrochenes Denken – ohne Gedankenpausen

Um es in den Worten des britischen Philosophen Alan Watts zu sagen: „Eine Person, die die ganze Zeit denkt, hat nichts zum Nachdenken außer über Gedanken – daher verliert sie den Bezug zur Realität und lebt in einer Welt der Illusionen.“

Wenn du also feststellst, dass es dir schwer fällt, zwischendurch kleine Zeiteinheiten frei von Gedanken zu verbringen, dann würdest du sehr von einer verbesserten Gedankenhygiene profitieren!

 

5.) Limitierende Glaubenssätze über dich selbst 

Es kann zugegebenermaßen tricky sein, Glaubenssätze zu identifizieren, die tief in deinem Unterbewusstsein verankert sind. Dennoch geben zahlreiche alltäglich wiederkehrende Gedanken einen ersten wichtigen Aufschluss auf solche destruktiven Glaubenssätze.

Achte in einem ersten Schritt auf Gedanken wie die folgenden:

→ „Streng dich an.“ … „Das Leben ist hart.“ … „Erfolg muss hart erarbeitet werden.“

→ „Sei perfekt.“ … „Ich darf keinen Fehler machen.“

→ „Sei stark.“ … „Gefühle zu zeigen ist eine Schwäche.“ … „Zeig niemals Schwäche.“

→ „Sei gefällig.“ … „Ich muss es allen Recht machen.“ … „Ich kann sehr schwer ‚nein‘ sagen.“

 

Wenn du solche oder inhaltlich ähnlich schädliche Gedanken bemerkst, dann zeigt das deutlich, dass limitierende Glaubenssätze dich in deinem Leben blockieren und dich davon abhalten, dein ganzes Potenzial voll auszuschöpfen. Zeit zum mentalen Entrümpeln! 🙂

 

6.) Schwarz-Weiß-Denken ohne Platz für Grauschattierungen

Neigst du dazu, in Schwarz-Weiß-Kategorisierungen zu denken? Ertappst du dich dabei, wie du z.B. Menschen entweder idealisierst oder verteufelst? Gibt es in deinen Gedanken wenig Platz für die unzähligen denkbaren Grauschattierungen? Ein Denkmuster, das von Polarität (z.B. schwarz ó weiß; gut ó böse) geprägt ist, zeigt dir eindeutig an, dass deine grauen Zellen ein Update brauchen!

 

7.) Ständige Urteile – über dich selbst und deine Mitmenschen

Es ist wichtig zu wissen, dass der Wahrheitsgehalt vieler Gedanken gar nicht ermittelt werden kann. Denn zahlreiche Gedanken sind einfach nur gewohnheitsmäßige subjektive Urteile.

Wenn du in Gedanken ständig scharfe Geschosse in Form von automatisierten Urteilen über dich selbst und deine Mitmenschen abfeuerst, dann ist dies ein deutliches Warnzeichen, welches dir die Notwendigkeit für ein Mindset-Update anzeigt!

 

8.) Viele deiner Sorgen stellen sich im Nachhinein als übertrieben, unbegründet oder irrational heraus

Evolutionsbiologisch wird häufig begründet, dass das ständige Sich-Sorgen-Machen und Grübeln über worst-case-Szenarien das Überleben in der rauen Natur gesichert hat und somit Vorteile hatte.

Erinnere dich an die letzten Male, in denen du dir Sorgen über den Ausgang einer Sache gemacht hast und sei ehrlich zu dir selbst: wie viele deiner Sorgen waren letztlich übertrieben, nicht zielführend und sogar in dem Sinne hinderlich, dass sie dich von konstruktiven lösungsorientierten Gedanken abgehalten haben? Wenn du dir chronisch Sorgen machst, dann ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass deine Gedanken einen negativen Fokus haben. Auf Dauer können solche negativen Fixierungen einen psychischen Leidensdruck auslösen. Es ist an der Zeit, dich davon zu befreien!

 

9.) Aussagekräftiges Feedback deiner Mitmenschen

Natürlich bleiben die meisten der bis zu 60.000 täglichen Gedanken im eigenen Kopf. Dennoch gewähren wir unseren Mitmenschen in Gesprächen oft einen gewissen Einblick in unsere Gedankenwelt. Meistens gelingt es unserem Gegenüber leichter, Denkfehler und toxische Gedankenmuster bei uns zu entlarven als uns selbst. Denn unsere Mitmenschen haben einen gewissen Abstand zu unseren Gedanken, der ihnen eine klarere Sicht auf unsere Gedankeninhalte ermöglicht. Es kann also sehr sinnvoll sein, dir Feedback von Vertrauenspersonen einzuholen. Fragen wie die folgenden können dabei sehr dienlich sein:

  • Findest du, dass ich mir vergleichsweise oft unnötig viele Sorgen mache?
  • Hältst du mich für einen verurteilenden Menschen?
  • Denkst du, dass ich mir mit meinen eigenen Gedanken das Leben oft selbst schwer mache?

Natürlich kann es ggf. etwas hart sein, sich dieses ehrliche Feedback anzuhören. Aber es bringt den Vorteil der Klarheit und bildet einen ersten Schritt hin zu einer verbesserten Gedankenhygiene.

 

In wie vielen der Anzeichen erkennst du dich wieder? Welches Anzeichen ist bei dir am dominantesten?

Falls du dich mit mehreren der oben genannten Gedankenviren rumplagst, dann habe ich gute Neuigkeiten für dich: in meinem 8-wöchigen Coaching-Programm helfe ich dir dabei, solche mentalen Viren aufzuspüren und zu neutralisieren! Ähnlich wie ein effektives Anti-Virus-Programm dein Smartphone bzw. deinen Laptop oder PC auf Vordermann bringt, wird dir ein Mindset-Update zu bisher ungekannter Leichtigkeit in deinem Leben verhelfen. Buche gerne ein kostenloses Erstgespräch mit mir, um mehr zu erfahren.

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